Die Düsseldorfer Malerschule am Rhein. Werke der Sammlung RheinRomantik

26. Juni bis 19. November 2014

Mit der Präsentation im Siebengebirgsmuseum von Königswinter wird eine Auswahl aus 500 Werken der privaten Sammlung RheinRomantik vorgestellt, darunter Landschaftsgemälde und Zeichnungen von Johann Wilhelm Schirmer, Caspar Scheuren, oder Carl Friedrich Lessing. Die Auswahl wechselt zweimal jährlich und behandelt jeweils ausgewählte Themen zur rheinischen Kulturlandschaft.

Siebengebirgsmuseum
Der Stadt Königswinter
Kellerstrasse 16
53639 Königswinter

www.siebengebirgsmuseum.de

Hans Kohlschein d. J., Windboe im Ghetto (Das rote Kleid), 1918, Privatsammlung

Warschau im Ersten Weltkrieg in Bildern von Hans Kohlschein 1915-1918

Warszawa w Czasie i Wojny Światowej w Malarstwie Hansa Kohlscheina 1915-1918

10. September bis 19. Oktober 2014

Zum Gedenken an den Ersten Weltkrieg werden erstmals Gemälde und Zeichnungen des Düsseldorfer Malerschülers Hans Kohlschein (1879 – 1948) meist aus Privatbesitz in Warschau ausgestellt.

Als Bildberichterstatter war er zunächst an der Westfront und zwischen 1915 und 1918 an der Ostfront tätig und schilderte das von Russland besetzte Polen. Dabei vermied er das Sensationelle und nahm Anteil am Schicksal Polens, hielt aber auch das lebendige Volks- und Alltagsleben fest.

Hans Kohlschein erhielt schon als Kind Unterricht von seinem Vater Josef Kohlschein und trat als 14jähriger 1893 in die Düsseldorfer Akademie ein. Arthur Kampf und Peter Janssen übten als Lehrer maßgeblichen Einfluss auf ihn aus. Früh trat er als Historienmaler der Preußischen Geschichte und mit Wandgemälden in öffentlichen Gebäuden von Kleve bis Posen hervor. Seine expressive Malweise in starken Farben wirkt bis heute modern.

Historiy Meeting House
Dom Spotkań z Historią
Ul. Karow 20
Warzawa
www.dsh.waw.pl

Theodor Mintrop, Maria mit dem Jesuskind und Johannes, 1852, Öl auf Leinwand, Stiftung Museum Kunstpalast, Düsseldorf, Inv.-Nr. M 4072 © Stiftung Museum Kunstpalast - Horst Kolberg - ARTOTHEK

SPOT ON

Putten, Hexen und Nackte Männer. Zeichnungen von Theodor Mintrop
SPOT ON zum 200. Geburtstag von Theodor Mintrop (1814-1870)

16.10.2014 – 15.2.2015
Museum Kunstpalast, Projektraum

Der am 7. April 1814 geborene Mintrop war zunächst als Knecht auf dem elterlichen Obersadelhof Barkhoven in Essen-Heidenhausen tätig. Sein künstlerisches Talent wurde erst im Alter von 30 Jahren entdeckt. Wilhelm von Schadows Förderung ermöglichte ihm ein Studium an der Düsseldorfer Akademie. Recht bald tat sich Mintrop vor allem als Zeichner hervor. Als er am 30. Juni 1870 in Düsseldorf verstarb, hinterließ er nur wenige Ölgemälde, aber ein umfangreiches zeichnerisches Œuvre. Das Museum Kunstpalast, das den größten Teil seines Nachlasses besitzt, würdigt den Künstler zu seinem 200. Geburtstag mit einer Auswahl aus seinem Werk.

Andreas Achenbach, Stromboli, 1846, Öl auf Leinwand, Museum Kunstpalast, ©Stiftung Museum Kunstpalast – Horst Kolberg - ARTOTHEK

SPOT ON

Das 'große A' der Düsseldorfer Landschaftsmalerei 
SPOT ON zum 200. Geburtstag von Andreas Achenbach

19.03.2015 – 2.08.2015

Wenn von der Düsseldorfer Landschaftsmalerei die Rede ist, werden die Brüder Andreas und Oswald Achenbach in einem Atemzug als „A und O der Landschaft“ genannt, verbunden mit der Vorstellung, sie hätten sich die Landschaften wie einen Kuchen aufgeteilt, Andreas den Norden, Oswald den Süden. Zum 200. Geburtstag von Andreas Achenbach (29.9.1815) zeigt das Museum Kunstpalast allein sein Schaffen und kann dennoch beide Hälften des Kuchens anbieten, Bilder vom rauen Norden und vom goldenen Süden. Neben Hauptwerken aus der Sammlung werden unbekannte Ölskizzen erstmals aus dem Depot und aus Privatbesitz geholt. Zusätzlich wird sein wenig bekanntes druckgraphisches Werk vorgestellt.

Kuratorenführungen mit Dr. Bettina Baumgärtel, Do. 11. Juni 2015, 18 Uhr Düsseldorf, Museum Kunstpalast, Sammlungsflügel, 1. OG

Eugène Dücker, Meeresstrand, Öl/Papier auf Pappe, Stiftung Museum Kunstpalast, Düsseldorf, Inv.-Nr. M 2375 © Stiftung Museum Kunstpalast - Horst Kolberg - ARTOTHEK

Die Düsseldorfer Malerschule und das Baltikum

Juni - Oktober 2015 Tallinn, Eesti Kunstimuuseum

Das Eesti Kunstimuuseum in Tallinn bereitet in Kooperation mit dem Museum Kunstpalast die erste  größere Überblicksausstellung über den Kulturtransfer zwischen Düsseldorf und dem Baltikum vor. Für die Entwicklung der Malerschule in Düsseldorf, aber auch für die Geschichte der Kunst in den baltischen Ländern wie Estland und Lettland hatte der künstlerische Austausch maßgebliche Bedeutung. Wegweisende Professoren wie Eugène Dücker und Eduard von Gebhardt lehrten an der Akademie und sammelten einen großen Schülerkreis um sich. Das Museum Kunstpalast wird nicht nur mit wichtigen Leihgaben in Tallinn präsent sein, sondern sich auch am Katalog mit wissenschaftlichen Aufsätzen von Dr. Bettina Baumgärtel und Nicole Roth beteiligen.

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